Bodensee

Liebe Freunde, liebe Besucher,

vom Baumeister aller Welten geführt, haben wir nun unsere Heimat auf der wunderschönen Bodenseehalbinsel 
Höri gefunden.
Was  wir bis dahin noch nicht wussten ist,  dass Dr. Franz Anton Mesmer, der Begründer des "Magnetismus", 
auch Mesmerismus genannt, in Sichtweite unseres neuen Heimes gelebt und gearbeitet hat.
Dr. Franz Anton Mesmer ist für mich ein  geistiger URGROSSVATER, denn seine Art  zu heilen ist die Wurzel 
meiner eigenen Bioenergetischen Medizin. 
So  sehe  ich es  als meine Aufgabe, die  Mesmerische Tradition  des Magnetismus auf  der Höri  fortzuführen. 
Einen schöneren und energetisch kraftvolleren Platz, meine Berufung auszuführen, kann ich mir nicht vorstellen.
Ich danke Gott für diese wunderbare Fügung !

Wie geplant werde ich eine Woche pro Monat weiterhin in Hamburg behandeln. 

Meine Sekretärin, Frau Rüffert, führt das Büro weiter wie bisher : 

Montags, Mittwochs und Freitags von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr unter der Telefonnummer

04154 - 840233

Es ändert sich also in der Erreichbarkeit für Sie nichts. Wenn Sie in der Woche, die ich in Hamburg bin,
keinen Termin bekommen , gibt es noch die Möglichkeit Fernbehandlungstermine mit Frau Rüffert  auszumachen.

Achtung!
Der von uns gebrauchte Begriff:“Fernbehandlung“ ist eine Art Fürbitte für den Patienten,
wobei sich Aldo Berti auf den Patienten konzentriert und für ihn betet.
Er stellt keine Diagnosen oder Beurteilungen über die Ferne.
Dies ist gesetzlich verboten.

Mesmer

Der Magier vom Bodensee

Auf den Spuren von 
Dr. Franz Anton Mesmer

dem Entdecker  des Magnetismus als  Heilmethode  und der Hypnose. Sein Werk und  seine Lehren kommen erst jetzt aufgrund  neuerer  Veröffentlichungen ins Blickfeld der allgemeinen Öffentlichkeit  und werden in der modernen Psychotherapie eingesetzt. 
Als begleitende Schriften über Mesmer und dem Mesmerismus werden empfohlen: "Ars magnetica" von Ernst Florey aus  dem Konstanzer Universitätsverlag  und die Broschüre:  "Dr. Franz Anton Mesmer - der Magier  vom Bodensee" von  Heinz Schott, diese ist  im Verkehrsbüro Moos  erhältlich.  Die Höri  ist ein guter  Ausgangspunkt,  um auf  den Spuren des Arztes Franz Anton Mesmer zu reisen. Eine seiner Wohn- und Arbeitsstätten befinden sich in der Umgebung.

Lebensstation von Franz Anton Mesmer:

Geboren am 23.Mai 1734 in Iznang.
1750 Priesterseminar in Dillingen.
1754 Jesuiten-Universität Ingolstadt.
1759 Student der Medizin in Wien.
1766 Niederlassung als Arzt in Wien.
1768 Hochzeit im Stephansdom zu Wien mit der reichen Witwe Posch. Leopold Mozart mit seinem
Sohn Wolfgang und Gluck gehörten u.a. zu den Hausfreunden.
1775 Reise nach Bayern, an den Rhein und nach Konstanz.
1777 Übersiedlung nach München und Reisen in die Schweiz.
1778 Übersiedlung nach Paris, um seine Lehre zu verkünden.
1782 Sommeraufenthalt in Spa/Belgien. 1784 Reisen in Europa.
1789 Verlust seines Vermögens durch die Wirren der Revolution in Paris.
1790 Reise nach Wien, um den Nachlass seiner Frau zu ordnen.
1792 für kurze Zeit in Paris.
1793 Verhaftung in Stein am Rhein.
1799 erneuter Besuch in Paris.
1809 Wohnsitz in Frauenfeld.
1811/12 wechselnde Wohnsitznahme in Konstanz und Frauenfeld.
1813 nach Meersburg verzogen.
Verstorben am 5. März 1815 in Meersburg.

Iznang, Weiler und Kloster Grünenberg
Sie erreichen Iznang ca. 6 km von Radolfszell  mit dem Bus oder per Auto. In Iznang finden wir in der Höristraße das Geburtshaus von Mesmer mit einer Gedenktafel. Im  Gasthof "Zum Adler" befindet sich eine Heimatstube zur Ehrung von Franz Anton Mesmer. 
Im Nachbarort  Weiler steht  die Taufkirche St. Leonard. Der Chorraum entspricht noch der Mesmerzeit. Das nahegelegene Kloster Grünenberg, in welchem Franz Anton Mesmer von 1742  bis 1746 Musik- und Lateinunterricht erhielt, ist  abgerissen,  aber eine Gedenktafel  erinnert an die  klösterliche Einsamkeit. Hier finden sich auch die Quellen, wo er sich gerne als Jugendlicher aufhielt.
Das Kloster war für die Höri  ein  Wallfahrtsort  und  dort  sollen auch Wunder geschehen sein. Der Klosterplatz  liegt zwischen Weiler und Gaienhofen im Wald versteckt.
Ein  Flurkreuz auf der  westlichen Straßenseite  hinter Weiler weist den Weg in Richtung Graues Ried, einem eiszeitlichen Toteisloch, wo es gute Parkmöglichkeiten gibt. Vom Parkplatz bis zum Klostergelände sind es ca. 10 Minuten Fußweg.

Frauenfeld / Kanton Thurgau
Nach Frauenfeld sind es über Stein am Rhein ca. 40 Autominuten.
Die Franz-Anton-Mesmer-Praxis befand sich in der Züricher Straße 153. heute befindet sich in dem Haus die Rathausapotheke. Parkplätze  in der Tiefgaragen-Passage direkt  am Bahnhof. Das  Wohnhaus  von Franz Anton Mesmer in Wagenhausen bei Stein am Rhein ist nicht mehr bekannt.

Konstanz
ca. 30 Km von der Höri entfernt. Hier wohnte Franz Anton Mesmer in der Hussenstr. 17.
Das Jesuitenkloster, in dem Franz Anton Mesmer von 1746 bis 1750 unterrichtet wurde, ist  das heutige Stadttheater gegenüber dem Inselhotel.

Meersburg
ca. 40 Km von der Höri entfernt. Parkplätze ca. 8 Minuten von der Altstadt entfernt. Dort können Sie das alte Schloss besichtigen, in dem Bischof Marquard von Rodt residierte,  der ein Förderer von Franz  Anton Mesmer war. In der Vorburggasse befindet sich das Wohnhaus, in dem Franz Anton Mesmer verstarb. Das Haus ist  der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Wohnung befindet sich im ersten Stock. Der Friedhof, auf dem Franz Anton Mesmer beigesetzt wurde, ist gut ausgeschildert und gleich am Eingang befindet sich das 1816 von der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte errichtete Monument. Justinus Kerner beschrieb 1856 die Inschrift wie folgt: "Auf der Seite gegen Sonnenaufgang ruht das strahlende Auge Gottes über dem Namen Franz Anton Mesmer. Gegen  die Nordseite ist in einem Abbild von Kreisen das Sonnensystem mit  Sonne, Mond, Sternen und Erdkugel dargestellt.  Unter dem Erdkreis wird Mesmers irdisches Dasein ausgedrückt durch die Worte: geboren  am 23. Mai 1734. Gegen  Südwest zeigt die als strahlender Stern  brennende Fackel, mit welcher der Palmzweig ein Kreuz bildet, sein ruhiges friedliches Hinübergehen zum Licht  über den Text:  gestorben den  5. März 1815. Auf der oberen Fläche schließlich noch Leben und Bewegung durch die Sonnenuhr und Boussole als Zeit in den Raum dargestellt. So enthält diese glückliche Allegorie ein Epos über den Toten und seine Entdeckung."

Die Bibliographie zu Franz Anton Mesmer in englischer, französischer und deutscher Sprache ist sehr
umfangreich, hier wird auf die Fachbibliotheken und den Buchhandel verwiesen.

Autor: Burkhard Stege

 

Was ist Magnetismus ?

Mesmer behandelte zunächst mit Stahlmagneten und entdeckte dabei eine noch viel feinere Heilkraft als die Kraft des Magneten: 
Den,  wie er  es nannte, "animalischen" oder auch "tierischen" Magnetismus. In unserer heutigen Sprache übersetzt bedeutet der Begriff "animalischer" Magnetismus soviel wie: "LEBENSMAGNETISMUS".
Auf vielen Reisen demonstrierte Mesmer sein Können als "Magnetiseur" und führte in Paris eine "magnetische" Praxis, die von allen Bevölkerungsschichten besucht wurde. Besonders auch vom Adel. Eine Untersuchungskommission vom damaligen Französischen König eingesetzt, kam zu dem Ergebnis, dass Mesmers Methode wirklich Heilkraft hatte und Heilergebnisse erzielt wurden. 
Die wissenschaftliche Anerkennung scheiterte nur daran, dass man nicht beweisen konnte, was da wirkt.
Wie auch in der heutigen Wissenschaft, reichte das pure  Ergebnis leider nicht aus. Man muss wissen, dass Mesmer alles andere als ein Esoteriker war. So glaubte er nicht an Dämonen oder Geistwesen. Er stand also mit beiden Beinen im Leben und hatte nichts  übrig für "unnatürliche" Zaubereien. Er war bestrebt seine Methode  auf  dem Boden der Schulmedizin zu beweisen.
Mesmer nennt sein Wirkprinzip "Fluidum" oder "All-Flut", welches über die Nerven die Muskeln rhythmisch anregt und damit die Körperkräfte zirkulieren lässt und den Organismus am Leben erhält. Er führt alle Krankheiten auf eine Stockung dieser Zirkulation zurück, die durch Krampf oder Lähmung der Muskel hervorgerufen wurde. So kommt es zur Verstopfung der Gefäße, zu einer durch einen Widerstand hervorgerufenen Stauung der Säfte und damit zur Krankheit. 
Die traditionell chinesische Medizin sieht das ganz ähnlich! Die Technik des Magnetisierens besteht aus: Handauflegen, Luftstriche ( franz.: passes ), heute würden wir sagen Aura ausstreichen, übertragen des Fluidums durch ein Rohr, durch Blicke, durch Spiegel, ja sogar in die Ferne durch Wände und  Mauern hindurch. Mesmer  magnetisiert Wasser, Bäume, Speisen  etc. Er  benutzt Gebet,  Gesang und  unterstützende Musik. Ich freue mich,  diese Tradition des  Magnetismus wieder auf die Höri zu bringen.

Liebe, Licht und Gottes Segen für Sie alle, 

                                                                               Ihr Aldo Berti


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